Vorab möchte ich aufzeigen, dass es 2 verschiedene Arten des Denkens gibt.

Nach meinen Beobachtungen und Überlegungen, wie ich es hier in dieser Abhandlung Nr. 123 vom 30.10.2009 schrieb, sind nur wenige Menschen in der Lage frei zu denken.
Diese Formulierung des "Frei-denken-könnens" benutzte ich bis ca. 2013 und diese Formulierung sollte sich vom "normalen Denken" abgrenzen und auf ein besonderes Denken hinweisen, was weiter unten in den folgenden Punkten A bis E beschrieben wird.
Ab dem Jahr 2013 verwendete ich nicht mehr die Bezeichnung "freies Denken" und bezeichne das besondere Denken, dies ist "das anstrengende und energieverbrauchende Denken" als "DENKEN". Aus dem groß geschriebenen "DENKEN", welches doch noch zu Verwechslungen führen kann ist ab dem 18.03.2017 "denKen" geworden.
Das bedeutet, ich unterscheide ab März 2017 unter dem "Denken" und dem von mir besonders geschriebenen DenKen. Nachzulesen in "über mich" und "Mein Denken = DenKen"


Jetzt ein paar Gedanken zu unserem Gehirn:

A. Generell ist das System Mensch darauf ausgelegt Energie zu sparen – auch im Gehirn.

B. Das Gehirn verbraucht ca. 20% der Gesamtenergie des Körpers. Denken erfordert ein Erhebliches an Energie und strengt an, wie man manchmal beim Lernen oder Lesen selbst feststellen kann. Der Anteil an den 20% der Gesamtenergie, die das Denken dann tatsächlich für sich abzweigt, ist eher gering, da das Gehirn ständig mit der Stabilisierung vieler, einzelnen Körperfunktionen beschäftigt ist und für diesen Bereich bestimmt 19% von den 20% verbraucht. Dies sind in etwa die Zahlen, welche die Wissenschaft liefert.
Evtl. stimmen diese Zahlen nicht immer, wenn man, so wie ich behaupte unterstellt, dass DENKEN ein eigenständiger Prozess ist, der nicht jedem Menschen gegeben ist. Siehe C
Meine Hypothese: Wer DENKEN (frei denken) kann (siehe weiter unten bei Punkt 1), der verbraucht mehr Energie, als nur das eine Prozent.
Da der Anteil der, des DENKENS mächtigen Menschen, bei 0,4% liegt und sich dieses DENKEN auch noch gewaltig steigern lässt, ist zu vermuten, dass hier kaum bis keine Zahlen vorliegen dürften.

C. Das „normale Denken“ übernimmt beim Menschen das Stammhirn (vereinfacht bei mir = Stammhirn + Zwischenhirn + Kleinhirn) durch Schaffen von Befriedigung für den Körper. Dieses Schaffen von Befriedigung durch Essen, Trinken, Fortpflanzung, Schlaf, Macht und Geld erfordert „normales = antrainiertes Denken“, um die Befriedigung zu erreichen. Nochmal: Die Schaltzentrale für dieses „normale Denken“ ist nicht (wie viele glauben) das Großhirn, sondern das Stammhirn. Das Großhirn arbeitet nur weisungsbezogen und funktioniert so, dass es über die Zeit Strategien erlernt (sich antrainiert) für das Erlangen von Befriedigung. Diese Strategien laufen dann automatisch, d.h. schnell und unbewusst – ohne DENKEN - ab.

D. Richtiges, eigenständiges DENKEN – nur mit dem Großhirn – ist nicht von der Natur vorgesehen gewesen. Siehe C

E. Es sei denn, jemand kann DENKEN, dies sind 0,4% der Bevölkerung, also jeder 250ste.
Dieser Werdegang „zum DENKEN hin“ ist ein schwieriger Weg, der einiges an Anstrengungen erfordert.
-> siehe A + B


Die 6 Möglichkeiten des DENKENS:


Das DENKEN, wenn es denn funktioniert, steigert sich in 6 Stufen:

1. frei denken = sich in seinem Handeln und DENKEN zu verstehen (DENKEN ist eine Rückkopplung im Denken selbst)
-> siehe dazu die Nr. 169 Der Sinn des Denkens Plagiate und woher kommt das Wissen in Doktorarbeiten? und die Nr. 170 Plagiate in Doktorarbeiten - oder der Sinn von Doktorarbeiten (Dissertationen)

2. mitdenken = die Anderen im Denken mit einzubeziehen und diese verstehen

3. nachdenken = über 1 + 2 reflektierend denken (nicht zu verwechseln mit dem „etwas Nachdenken“ D.h., etwas Vorgedachtes nochmal nachdenken oder nachplappern -> siehe dazu wieder die Nr. 169 und Nr. 170 (LINK unter 1.) Diese Stufe 3 des "reflektierenden DENKEN" ist mit Intelligenz gleichzusetzen.

4. überdenken = über 3 kontrollierend nachdenken

5. vordenken = mit den Erfahrungen aus 4 Bevorstehendes fiktiv und unterstellend überdenken

6. erdenken = entspanntes Denken, hier gehen Erkenntnisse hervor.

Ich bin sicher, viele werden hier noch weitere Unterteilungen und weitere Möglichkeiten des Denkens finden. Insgesamt ging es mir nur darum aufzuzeigen, dass schon alleine das DENKEN sehr differenziert betrachtet werden kann.


Meiner Ansicht nach sind wir Menschen folgendermaßen aufgestellt:

A. Fast alle Menschen meinen zu denken – dies ist aber nur ein Zuordnen und kein Denken.
-> siehe dazu "Wissenwiedergeber"

B. Nach meiner Definition des Wortes „DENKEN“ = sich in seinem Handeln und Denken zu verstehen, können max. 1% der Menschen DENKEN.
Wer begonnen hat zu DENKEN und weiterhin neugierig bleibt, der beginnt intelligentes Verhalten an den Tag zu legen.
Intellligentes Verhalten ist aber noch nicht mit Intelligenz gleichzusetzen.
Der Weg, hin zur Intelligenz ist ein beschwerlicher und mit DENKEN verbunden, welches ebenfalls beschwerlich ist.

Wer diesen gedanklich beschwerlichen Weg geht, der wird evtl. am Ende dieses Weges zur Intelligenz gelangen.
Wichtig zu wissen ist, dass wenn man die Intelligenz erreicht hat, diese nicht zu steigern ist.

Nochmal zur Erinnerung: Intelligenz ist zugeben können und nicht glauben müssen plus dem Denken nach Wahrscheinlichkeiten.

Der Anteil von Menschen, die intelligent sind liegt weit unter 1%, es sind 0.001%.
C. Nur ca. 0,001%* der Menschen können nachdenken = "Sich in ihrem Handeln und Denken verstehen" --> siehe dazu die "6 Reflexionen"
* d.h., ca. 1 Mensch von 100.000 Menschen kann nachdenken. Diese Menschen sind intelligent.


D. Weniger, als 0,000001% der Menschen können vordenken. Das ist ca. jeder 100-millionste Mensch.
-> siehe auch "Die 6 Reflexionen" und die Das wahre Vermächtnis von Albert Einstein ist nicht die Relativitätstheorie, sondern ...Wer sich hier an den Zahlen aufhängt, der hat mich nicht verstanden. Es geht nicht um eine Kommastelle hin und her (über die man immer diskutieren kann – auch mit mir – nur wozu?), es geht darum aufzuzeigen, wie es sich mit dem DENKEN verhält.

Nur sehr wenige Menschen können die Stufen 4 bis 6 denken.
Einer der wenigen Menschen, der die Stufe 6 erreichte, das war z. Bsp. Albert Einstein.


Zusammenfassung:

Der Anteil an intelligenten Menschen ist sehr gering.
Dies erklärt dann aber auch sehr plausibel unser kontraintelligentes Verhalten auf diesem Planeten.

Beweisführung: Wären wir Menschen intelligent, dann würden wir uns gegenseitig mit Liebe, Achtung und Fürsorge begegnen.
Machen wir das? NEIN !!!

Zusatzfrage:
Warum funktionieren wir Menschen einigermaßen im Miteinander? Weil es Gesetze gibt!
Theoretische Beweisführung: Gäbe es keine Gesetze, wir hätten nach spätestens 14 Tagen Anarchie und in jedem Ort Denjenigen*, der die größte Keule schwingt und den Rest unterdrückt oder auch erschlägt.
* ich habe bewusst Denjenigen gewählt, weil „Diejenige“ weniger zutrifft. Dazu später und in einigen Abhandlungen mehr – dies vor allem die Intelligenz betreffend, denn Diejenigen sind intelligenter!!!!!
-> siehe dazu Horst Seehofer und Angela Merkel in der Nr. 341


Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
vom 30.10.2009



Heidegger über das Denken:
Das Bedenklichste in unserer bedenklichen Zeit ist, dass wir noch nicht denken! ...
In das, was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken.
Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen.
Sobald wir uns auf dieses Lernen einlassen, haben wir auch schon zugestanden,
dass wir das Denken nicht vermögen.
(Heidegger - "Was heißt Denken?")



Nachtrag am 10.05.2015:

Eine andere Begrifflichkeit des Wortes „Nachdenken“, oder das Wort „Nachdenken“ einmal anders gedacht:

Wir meinen zu DENKEN.
Tatsächlich denken oder plappern wir meistens nur etwas,
von einem anderen Menschen Vorgedachtes, nach
.

Etwas kürzer: Statt zu DENKEN tun wir meistens nur „Nachplappern“.

Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
vom 10.05.2015


Der Mensch hat drei Möglichkeiten klug zu handeln:
Erstens durch Denken, zweitens durch Nachdenken, drittens durch Überdenken.

UHR vom 04.01.2014

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Vom Glauben bis zur Weisheit

Vom Glauben über DenKen die Intelligenz ... Vom Glauben über DenKen die Intelligenz, Verstand, Bewusstsein, Vernunft, Liebe, Glück, Wahrheit und Erkenntnissen bis zur Weisheit. Ulrich H. Rose vom 18.03.2017. Einer von 250 kann DenKen. Einer von 100.000 gelangt zur Intelligenz. Einer von 120.000 gelangt zu Verstand. Einer von 200.000 gelangt zu Bewusstsein. Einer von 500.000 gelangt zur Liebe. Einer von 500.000.000 gelangt zur Wahrheit. Einer von 20 Millionen kann NEUES erdenken = Erkenntnisse hervorbringen. Einer von 10 Milliarden gelangt zur Weisheit.


Wenn Du wissen willst, warum der Glaube = VL 190 (und auch das Wissen VL 193) sich auf die Menschen negativ auswirkt, dann sieh Dir "Die Bewusstseinsebenen" an.

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Der blinde Fleck beim Denken von Ulrich H. Rose

Der blinde Fleck beim Denken. Ulrich H. Rose


Siehe dazu auch "Der blinde Fleck beim Denken"
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Schlusswort

Schlusswort zur Überschrift „Zusammenhang Intelligenz und Denken (können)“:

1.
Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen DENKEN können und Intelligenz.

2. Wer DENKEN kann, der wird mit Sicherheit verstehen, dass die wichtigsten Vorraussetzungen für intelligentes Verhalten das

zugeben (können) und das nicht glauben (müssen) ist.

Erkenntnisreiches im Erkenntnis-Reich


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