Viele Menschen würden, wenn sie wüssten,
was sie schreiben, nichts schreiben.
Dies zum Thema Denken: Nach dem Denken sollte das Nachdenken erfolgen.
Und - manchmal hilft auch nicht: Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich sehe, was ich schreibe?
Denn „sehen ist nicht denken!

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 02.01.2012


Zum Thema Denken:
Nach dem Denken sollte das Nachdenken erfolgen.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 02.01.2012


Ich lästere nie über Gott. Das wäre totaler Quatsch.
Denn - wenn ich das täte,
dann würde ich dem Nichts einen Sockel geben.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 03.01.2012


Blasphemie (Gotteslästerung)
ist ein Verbrechen ohne Opfer.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 03.01. 2012


Viele Menschen verwechseln Denken
mit dem Vergleichen und Zuordnen von Wissen.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 14.01.2012


Das Denken ist ein besonderer Vorgang im Gehirn,
der viel Anstrengung erfordert
und nicht jedem Menschen gegeben ist.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 14.01.2012


Die Philosophie gehört,
als die wichtigste Grundlage für das Gehirn,
einen jeden Schüler gelehrt.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 20.01.2012
Aus der Nr. 232 "Gedanken über unsere heutugen Philosophen"


Die Interpretation wie auch die Hermeneutik
sind vergleichbar der Krätze.
Je mehr man an der Oberfläche kratzt,
desto schlimmer wird es.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 30.01.2012
Aus "Gedanken über die Hermeneutik" (Nr. 144)


Hedgefonds sind mit der Kirche vergleichbar.
Beide schöpfen Geld und Macht aus dem Nichts.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 04.02.2012
Siehe "Geld und Macht aus dem Nichts schöpfen" Nr. 187


Kein einziger, einfacher Mensch hat bisher den Lauf der Welt entscheidend positiv oder negativ verändert.
Das heißt, wenn wir die Ursachen zur Ausbeutung (Mensch und Bodenschätze)
und zur Umweltverschmutzung bei den gescheiten Menschen suchen,
dann dürften wir hier fündig werden.
(am 2. Jahrestag der Katastrophe in Fukushima erdacht)
Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 11.03.2012


Die Philosophie hat etwas mit Denken zu tun.
Einem Philosophen unterstelle ich, dass er denken will.
Ob er denken kann, das steht auf einem andern Blatt.
Nur das sogenannte (philosophische) Wissen parat zu haben
und es wiederzugeben, das ist kein Denken!
Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 20.03.2012


Die Philosophen sind auf dem Weg – hin zum Denken.
Ob sie wirklich denken können
und nicht nur ihr angelerntes Wissen wiedergeben,
das bleibt den Zuhörenden verborgen.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 20.03.2012
Siehe zu den beiden Sprüchen zu Philosophen die Nr. 310 "Appell an alle Philosophen"


Das Fundament eines Menschen besteht aus Wahrheit.
Wer nicht wahrhaftig lebt, der hat kein Fundament,
der ist haltlos – auch unsicher und ängstlich.

(insbesondere in der Nähe der, die Wahrheit aussprechenden Menschen)
Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 21.05.2012


Ohne selber Führung zuzulassen ist kein Führen möglich.
Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 12.06.2012


Wer lügt, wiegt sich in trügerischer Sicherheit.
Wer die Wahrheit sagt, der baut damit ein Fundament,
auf dem sich’s sicher stehen lässt.
Beim Lügen kommt was nach, beim Wahrheit Sagen nicht.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 12.06.2012


Wer etwas sagt,
(seine Meinung, Missstände anprangert, seine Wünsche vorbringt)
ist evtl. ein Narr für kurze Zeit.
Wer nichts sagt, der ärgert sich die ganze Zeit.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 15.06.2012


Wer meint gescheit zu sein,
der sollte sich auch so verhalten.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 15.06.2012


Ein Mensch, der kein Fundament aus Wahrhaftigkeit hat,
der steht und geht auf schwammigem Untergrund.
Dieser Mensch versinkt in allem,
in Abhängigkeiten, in Göttern, in Idolen, in Ideologien, in Meinungen, in Anderen.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 15.07.2012


Die Definition führt hin zum Begriff.
Die Interpretation führt weg vom Begriff.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 21.07.2012
Aus "Definitionen / Interpretationen" (ER)


Die Definition ist eine Annäherung an die Wirklichkeit,
sie beschreibt nur, ist aber nie die Wirklichkeit selbst.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 21.07.2012
Aus "Definitionen / Interpretationen" (ER)


Die Definition ist eine Annäherung an die Wirklichkeit.
Die Definition beschreibt nur,
ist aber nie die Wirklichkeit selbst.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 21.07.2012
Aus "Definitionen / Interpretationen" (ER)


Die Interpretation ist der Versuch
die Wirklichkeit mit Definitionen zu beschreiben.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 21.07.2012
Aus "Definitionen / Interpretationen" (ER)


So, wie die Definition nur eine Annäherung an die Wirklichkeit schaffen kann
oder die Interpretation nur eine Abkehr von die Wirklichkeit erreichen kann,
so kann die Anhäufung von Interpretationen und Definitionen zu einem ursprünglichen Begriff
– über die Jahrhunderte – nur zur Verwirrung führen.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 21.07.2012
Aus "Definitionen / Interpretationen" (ER)



Wenn man Interpretationen mit weiteren Interpretationen stützen will,
dann bricht irgendwann die Argumentationskette in sich zusanmmen.
Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 22.07.2012
Aus "Definitionen / Interpretationen" (ER)



Die Definition führt hin zum Begriff.
Die Interpretation führt weg vom Begriff.
Die Hermeneutik ist die Wissenschaft des Verstehens von Begriffen über die Jahrhunderte hinweg
mittels Interpretationen zu verschiedenen Zeitpunkten in der Geschichte.
Die Interpretationen wiederum bestehen aus Definitionen.
Wer logisch denken kann, der versteht aus Vorgenanntem, dass die Hermeneutik in sich Schwachsinn ist.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 22.07.2012
Aus "Definitionen / Interpretationen" (ER)


Die Definition führt hin zum Begriff.
Die Interpretation führt weg vom Begriff.
Weder die Definition, noch die Interpretation können einen Begriff richtig wiedergeben.
Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 22.07.2012
Aus "Definitionen / Interpretationen" (ER)


Die Hermeneutik ist ein, über die Jahrhunderte entstandener, Wissensspeicher von Interpretationen
= Halbwahrheiten der Philosophie, den leider jeder Philosophiestudent lernen muss,
um in der Philosophie mitreden zu können.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 22.07.2012


Suche das Glück nicht außerhalb von Dir,
es steckt tief in Dir selbst.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 05.08.2012


Wenn man überlegen „denken“ kann,
dann ist man überlegen.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 05.09.2012


Weisheit und viel Wissen
passen selten zusammen.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 08.09.2012


Von einem viel Wissenden Weisheit zu verlangen ist so ähnlich,
wie von einem Bodybuilder zu verlangen einen Marathonlauf zu laufen.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 08.09.2012


Die Voraussetzung, um weise zu werden ist nicht, viel Wissen zu haben, oder sich anzueignen.
Es ist eher das Gegenteil von „VIEL“, es ist das Reduzieren auf das Wesentliche.
(aus der Nr. 225)
Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 08.09.2012


Viele gängige Meinungen und Ansichten der Menschen sind nur Vorurteile,
die mit der Zeit von selbst verschwinden.
Nicht verschwinden wird aber über die Zeit die Dummheit.
Dies zu „Konstanten“ im Leben der Menschen.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 09.09.2012


Je gescheiter die Menschen sind,
desto uneinsichtiger sind sie.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 09.09.2012


Je gescheiter die Menschen sind, desto uneinsichtiger sind sie.
Die Einsichtigkeit würde sich zu erkennen geben durch „Fehler zugeben können“.
Da die gescheiten Menschen und die sehr gescheiten Menschen
kaum bis gar nicht mehr in der Lage sind Fehler zuzugeben,
aus diesem Grunde siehe den ersten Satz.

UHR vom 09.09.2012 -> siehe dazu auch "Den blinden Fleck des Denkens" (Nr. 137)

Vorangegangene Überlegungen basieren auf Bertrand Russell's Satz:
Der Jammer mit der Menschheit ist, das die Narren so selbstsicher sind und die Gescheiten so voller Zweifel.

Kommentar dazu von UHR: Ich schätze Bertrand Russell sehr und ich entdeckte über die Zeit die meisten Schnittmengen mit ihm.
Hier trifft er - oberflächlich gedacht - den Punkt und man weiß, was er damit sagen will.
Ich denke, dass er hier von sich aus die Menschheit betrachtet hat und vordergründig richtig liegt.
Wenn man die Menschen genauer betrachtet, dann sieht man Eines sehr deutlich:
Die Gescheiten lassen kaum Kritik = Zweifel an ihrem Gedankengut zu,
die Narren dagegen sind leicht zu verunsichern und demzufolge nicht selbstsicher.
Meine Schlussfolgerung daraus: Bertrand Russell wird Kritik an sich zugelassen und vor allem auch vertragen haben.



Wenn die Menschheit die Fähigkeit zum Denken
in zunehmendem Maße einbüßt,
dann verliert sie auch in zunehmendem Maße
die Fähigkeit Konflikte zu lösen.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 28.09.2012 (Nr. 226)


Willst Du dicke Eier haben musst Du Dich an Eiern laben.
Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 05.10.2012


Wenn man schon meint gescheiter zu sein,
dann sollte man sich auch gescheiter verhalten.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 09.10.2012


Weise sind Menschen,
die – unbeeinflusst von den Medien, dem Geld und den Machtinteressen -
nicht nur an sich, sondern auch an andere Menschen denken.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 04.12.2012 (Nr. 187) "Geld und Macht aus dem NICHTS schöpfen."


Weisheit nimmt dort seinen Anfang,
wo das Wissen an seine Grenzen stößt.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 06.12.2012


Wissen hilft beim Vorankommen,
aber nicht beim Ankommen.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 13.12.2012


Das Stammhirn benutzt das Großhirn überwiegend als Rechner
für die Ausarbeitung von Strategien zur Erzielung von Befriedigung.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 14.12.2012
Aus der Nr. 186 "Welche Möglichkeiten des Denkens haben die Menschen zu Beginn des 21. Jahrhunderts im Vergleich zur vorangegangenen Epochen?"


Jeder Mensch ist entweder eine Freude
oder Erfahrung wert.
Kein Mensch ist so negativ,
dass er nicht doch noch als gutes Beispiel für schlechtes Verhalten dienen kann.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 28.12.2012


Kein Mensch ist so negativ,
dass er nicht doch noch als gutes Beispiel
für schlechtes Verhalten dienen kann.

Ulrich H. Rose * 06.04.1951 vom 28.12.2012

Hier geht es weiter zu Sprüchen von Ulrich H. Rose 2013:

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