Diese Abhandlung vom 16.07.2015 findest Du im Original in Definition-Bewusstssein.de, der Nr. 310 mit dem Titel "Appell an alle Philosophen"
Bleibe aber bitte hier, da ich hier Einiges zusammen gefasst habe.

Solltest Du zuvor nicht in "über mich" Mein Denken = DenKen gelesen haben, oder in "Über das Denken" Die Prinzipien des DenKens, dann hole das bitte nach. Danke! Und nicht vergessen wieder hierher zurückzukommen!!!
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Nicht wundern:
Die Vorrede ist sehr lang. Bitte nicht aufgeben und bis zum Ende lesen!!! Dies gilt insbesondere für Philosophen!

Zuerst möchte ich auf meinen "Vorläuferspruch" von 1983 kommen: (Danach folgten ab 1996 gut 1000 Sprüche bis Anfang 2017)

Intelligent ist derjenige, der mit sich und der Umwelt in Harmonie lebt.
Die Gescheiten sind nicht immer zwangsläufig intelligent.
Vorläufer-Spruch Ulrich Rose (1983)


Heute, am 16.07.2015, möchte ich den Vor-Vorläuferspruch zum obigen Spruch bekanntgeben. Es betrifft den 2. Satz dieses Spruches: "Die Gescheiten sind nicht immer zwangsläufig intelligent." Ich denke, dass der nachfolgende Spruch in mir schon um das Jahr 1980 entstanden sein dürfte, d.h., er ist heute ca. 35 Jahre alt:

Manche Menschen sind so gescheit,
dass sie vor lauter Gescheitheit nicht mehr begreifen können,
wie dumm sie eigentlich sind.

Ulrich H. Rose (ca. 1980)

Warum schreibe ich das jetzt = heute am Donnerstag, den 16.07.2015?

Das hat 3 wesentliche Gründe:

1. Der Gleichmachungswahn, der Gleichstellungswahn, die Antidiskriminierungsgesetze, das Anti-Kinderpornographiegesetz, der Datenschutz, die Datenschutzbeauftragten, die Philosophen.

2. Mein Gespräch vor ca. 6 Wochen mit einem - seit langen Jahren aktiven - Forumteilnehmer des "Europäischen Forum Alpbach"
Dieser Teilnehmer hatte sehr viel gute Kenntnisse von sehr vielen Bereichen des Wissens, wie Psychologie, Philosophie, Physik, Mathematik, u.s.w., u.s.w.
Hinzu kam, dass das Denken ähnlich schnell ablief, wie bei mir. (Dieses Erlebnis Anfang 2015 hat bei mir dazu geführt, dass ich mir seitdem selber in meinem schnellen Denken selber im Wege stehe. Anders gesagt, ich bin seitdem nicht mehr gewillt zu zeigen, dass ich schnell denken kann, weil das wahrscheinlich zu keinem DenKen führt, sondern nur ein "Wissen wiedergeben" ist. Dann kam noch hinzu, dass ich ab Juli 2015 das Buch von Daniel Kahneman in die Hände bekam, welches mein DenKen bestätigte.) Das Problem dabei - bei diesem schnellen Denken - war, dass nur Wissen wiedergegeben wurde. -> siehe "Wissenwiedergeber". Denken konnte diese Person nicht! Auch zuhören konnte sie nicht, da sie alles von mir Eingebrachte mit ihrem Wissen rigoros überdeckte. D.h., es kam kein wirklicher Dialog zustande.

Ein Beispiel, um nicht zuviel von dieser Person zu verraten:
Sie saß mal in Alpbach neben Sir Karl Raimund Popper (* 28. Juli 1902 in Wien; † 17. September 1994 in London) und war beeindruckt von ihm und sie erzählte mir, dass es für sie damals wichtig war, Sir Popper in seinem Denken unbedingt verstehen zu müssen.
Dies zeigte mir überdeutlich, dass sie keine eigenen Gedanken hatte, sondern nur Gedanken von Wissenwiedergebern in ihrem Gehirn eingelagert hatte, und in diesem Falle von Sir Popper zusätzlich einlagerte.
Ob nun die Gedanken von Sir Popper* aus seinem eigenen Denken entsprangen, das weiß ich nicht und das konnte ich die Person nicht mehr fragen, da sie kategorisch ihre Vorgehensweise - des Verstehenmüssens von Sir Popper" als richtig darstellte und nicht auf meine Anregung hin mit dem DenKen beginnen wollte.
*Damit will ich Sir Popper nicht absprechen, dass er evtl. doch DenKen konnte und kein Wissenwiedergeber war.

Ebenso kann ich mir vorstellen, dass dies bei einigen Teilnehmern des "Europäischen Forum Alpbach" zutrifft, dass sie "DenKen können".

Nur, das, was die Philosophen bisher zuwege gebracht haben, das spiegelt sich wieder im Begriff "Philosophie", das ist "die Suche, hin zur Weisheit"

Für mich sind - seit Heraklit - alle Philosophen nur Suchende. (Heraklit war kein Philosoph, er war weise. Somit erübrigte sich bei ihm die Suche.)

Einschub: Seit dem 10.08.2015 (das ist nicht ganz einen Monat später) ist für mich dieser vorangegangene Satz "Für mich sind alle Philosophen nur Suchende" nicht mehr haltbar, denn da bekam ich Folgendes von Dieter Vollmuth geschickt:
"Philosophen sind noch nicht einmal Suchende, denn sie wissen ja gar nicht, dass sie nichts wissen. Erst dann, wenn sie das wüssten und spürten, dass mit ihnen etwas nicht stimmt und aktiv versuchten, die Wahrheit herauszufinden - erst dann könnte man von Suchenden sprechen." Diesen Spruch gibt es auch weiter unten im jpg-Format. Ende Einschub

Heraklit war der letzte Weise auf diesem Planeten, so schrieb ich hier 2015*. Heraklit darf nicht als Suchender, d.h., er darf auch nicht als Philosoph bezeichnet werden! * 2017 ergänzte ich zu Heraklit: Buddha, Uwe Schade, Marie von Ebner-Eschenbach,

Zu Unrecht wird Heraklit und seine Weisheit = sein DenKen, als vorsokratische Philosophie bezeichnet.
Auch, dass er als "dunkler Philosph" bezeichnet wird, das trifft nicht zu. Richtig ist die Bezeichnung "Der über die Welt weinende Philosoph"

Jetzt möchte ich noch die Punkte 1 + 2 verbinden und durch eine Frage verdeutlichen:
Warum können aktuell lebende Philosophen nicht den Wahnsinn, der sich hinter den Stichworten zu Punkt 1 (Gleichmachungswahn etc.) verbirgt, offenlegen?

Antwort 1: Weil sie es offensichtlich nicht erkennen - können!?

Antwort 2: Weil sie es erkennen, aber nicht den Mut aufbringen Flagge zu zeigen, um nicht auch noch in den Strudel des unerbittlichen Moloch politischer Korrektheit von speziell radikalisierten Gruppen zu geraten.
Siehe dazu auch "Der Gleichmachungswahn / Gleichstellungswahn" und am Ende den Spruch von Alexis de Tocqueville zur Gleichheit: "Im Gefolge des Glaubens an die Gleichheit ist die demokratische Heuchelei unvermeidlich." Und nicht überrascht sein: Alexis de Tocqueville lebte von 1805 bis 1859 in Frankreich. Das passt auch heute noch!

Richtig!
Auch heutzutage ist VIELES demokratische Heuchelei. Wo sind die Philosophen, die hier Klarheit schaffen?
Ich sehe keinen Einzigen!

Ich will erreichen, dass die Sprecher und Wortführer dieser speziellen, radikalisierten Gruppierungen, versteckt hinter ihren demokratischen Heucheleien, von Philosophen in Frage gestellt und bloßgestellt werden, damit deren wohlfeiles Tun gestoppt wird.
Das bedeutet natürlich auch, dass den Politikern, die solch einem Schwachsinn den Weg ebnen, Grenzen aufgezeigt werden, besser Einhalt geboten wird
.

Warum das?
Es besteht immer ein hohes Ansteckungspotential, dass die Masse Mensch unbedacht solchen Schwachsinn als gegeben hinnimmt und dadurch extrem verdummt. Wenn Du das nicht verstehst, dann lies das Buch von Gustave Le Bon "PSYCHOLOGIE DER MASSEN"

Meine Zusammenfassung daraus:
Der einzelne Mensch ist schon dumm.
In der Masse sind Dumme, Gescheite und Intellektuelle dümmer, als der einzelne Mensch!

UHR vom 17.06.2015

Frage an Dich?
Wo ist der Unterschied bei Menschen zu sehen, der sich dem IS, oder dem Gleichmachungswahn hingeben?

Antwort:
Im Prinzip keiner, denn in beiden Fällen muss man sein Gehirn auf Durchzug geschaltet haben um Vernunftargumente zu ignorieren!
In der Masse der Gleichstellungsbeauftragten geschieht das tagtäglich, wie auch in der Masse des IS.

Leider ist es bei Euch Philosophen ebenfalls so.
Wo ist bei Euch die Spitze des Eisberges, die des DenKens fähig ist?

An dieser Stelle fällt mir ein Gedankengang des Philosophen Heidegger ein, der, wie die Faust aus Auge, zum Leitthema passt:
"Das Bedenklichste in unserer bedenklichen Zeit ist, dass wir noch nicht denken! ...
In das, was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken.
Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen.
Sobald wir uns auf dieses Lernen einlassen, haben wir auch schon zugestanden,
dass wir das Denken nicht vermögen.
" (Heidegger - "Was heißt Denken?")

Ulrich H. Rose
16.07.2015


Hier ein Schaubild zum Stichwort "Eisbergmodell Bewusstsein - Unterbewusstsein"
mit Querverweis zur "Vernunft", die den Philosophen leider abgeht.

Eisbergmodell nach Ulrich H. Rose:

Eisbergmodell: Bewusstsein / Unterbewusstsein Eisbergmodell Bewusstsein / Unterbewusstsein nach Ulrich H. Rose

Erklärung zum Eisbergmodell nach Ulrich H. Rose:
Zum linken, zum normalen Eisbergmodell, ist zu sagen, dass üblicherweise von 10-20% unbewussten und von 80-90% bewussten Handlungen gesprochen wird.
Zum rechten Eisbergmodell ist zu sagen, dass 99,999% der Menschen sich nicht bewusst sind. Fast alles liegt im nicht Bewussten.
Der Rest-Prozentsatz von 0,001% sagt aus, dass nur 10 Menschen von 1 Million Menschen in den unteren Bereich vordringen können, oder jeder 100.000ste.

Dabei ist es noch sehr wichtig zwischen 2 Bewusstseins-Zuständen zu unterscheiden:
1 Mensch von 200.000 Menschen hat Bewusstsein.
50 Menschen von 1 Milliarde Menschen sind "sich bewusst"
"Sich bewusst sein", das kommt auf diesem Planeten Erde extrem selten vor.

Sich bewusst sein, das bedeutet "sich über sein Bewusstein sein" bewusst zu sein. Verstanden?

In absoluten Zahlen sind das ca. 300 Menschen auf unserem Planeten, wenn wir die Kinder wegrechnen, die generell kein Bewusstsein haben können.
Dieses "Eisbergmodell", diese Pyramide, findest Du auch am Ende der Abhandlung "Bewusstsein ist ..." in Erkenntnissen.

Um den Zusammenhang von DenKen, Vernunft, Intelligenz und Bewusstsein zu verstehen, lese bitte "Der blinde Fleck beim Denken".

Evtl. hilft Dir auch zum Verstehen nachfolgende Darstellung:

Vom Glauben über DenKen die Intelligenz ... Vom Glauben über DenKen die Intelligenz, Verstand, Bewusstsein, Vernunft, Liebe, Glück, Wahrheit und Erkenntnissen bis zur Weisheit. Ulrich H. Rose vom 18.03.2017. Einer von 250 kann DenKen. Einer von 100.000 gelangt zur Intelligenz. Einer von 120.000 gelangt zu Verstand. Einer von 200.000 gelangt zu Bewusstsein. Einer von 500.000 gelangt zur Liebe. Einer von 500.000.000 gelangt zur Wahrheit. Einer von 20 Millionen kann NEUES erdenken = Erkenntnisse hervorbringen. Einer von 10 Milliarden gelangt zur Weisheit.

Wenn Du die Zahlenangaben in etwa verstehen willst, so lese Dir die Bewusstseinsebenen durch.


Ein Tipp zur Stichwörter-Suche: Gib in GOOGLE das Stichwort mit oder ohne Gänsefüßchen ein und füge meinen Namen "Ulrich H. Rose" mit den Gänsefüßchen " hinzu.

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Ein Spruch, der verdeutlichen soll, wo das Problem zum Thema "Gleichstellungswahn" liegt:

Wer sagt, dass NEGER ...

Wer sagt, dass "NEGER" ein Schimpfwort ... Wer sagt, dass "NEGER" ein Schimpfwort oder Unwort ist und sich darüber entrüstet, der schafft Probleme, wo vorher keine waren - für ALLE - für Neger und Nicht-Neger. Spruch von Ulrich H. Rose vom 22.04.2013

Siehe dazu "Der Gleichmachungswahn, der Gleichstellungswahn, der Genderwahnsinn"
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Warum lassen wir uns ...

Warum lassen wir uns ... Spruch von Ulrich H. Rose zu Claudia Roth: Warum lassen wir uns permanent von Berufsentrüstern, wie den Grünen und speziell Claudia Roth vroschreiben, dass viele Wörter negativ sind und negativ wirken sollen? Weil wir kaum eine eigene Meinung haben, nicht eigenständig denken können und deshalb gerne vorgegebenen Meinungen und untergeschobenen Meinungen annehmen und weiter verbreiten. Zwei Beispiele dafür: Viele Fußball-Berichterstatter sagen in den letzten Jahren zum Ball "Kugel" und beim Boxen wird zur Faust "Hand" gesagt. Wer sagt, dass "Neger" eine Schimpfwort ist und sich darüber entrüstet, der schafft Probleme, wo vorher keine waren - für ALLE - für Neger - und Nicht-Neger. Lasst Euch nicht von Eurem denkfreien Gehirn beherrschen, indem ihr Vorgegebenes und Vorgekautes nachplappert. Beginnt mit diesem Gehirn zu denken! Ulrich H. Rose vom 22.04.2013


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Claudia Roth, die Berufsentrüsterin ...

Claudia Roth, die Probleme-Herbeirednerin ... Claudia Roth, die Probleme-Herbeirednerin und Berufsentrüsterin der Deutschen. Spruch von Ulrich H. Rose vom 22.04.2013


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Manche Menschen sind so gescheit, dass ...

Manche Menschen sind so gescheit, dass sie ... Manche Menschen sind so gescheit, dass sie vor lauter Gescheitheit nicht mehr begreifen können, wie dumm sie eigentlich sind. Spruch von Ulrich H. Rose von ca. 1980

Wo sind die Philosophen, die sich solchen, den Geist krankmachenden Entwicklungen, massiv entgegenstellen?
Mittlerweile begreifen sogar die Psychologen und die Soziologen, dass man durch solchen Schwachsinn u. a. die Wutbürger hervorgebracht hat.
Wann wird das wieder zurüchgefahren?
Wer gibt die groben Fehler zu, die manche hier gemacht haben?
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Und ein weiterer Anlass zu meinem Appell an die Philosophen (kommt noch!) war heute der Beitrag von Harald Martenstein im ZEITmagazin:

Über gefährliche Witze von Harald Martenstein

Über gefährliche Witze von Harald Martenstein ... Über gefährliche Witze von Harald Martenstein Im ZEIT-MAGAZIN vom 14.07.2015


Über gefährliche Witze.
Von Harald Martenstein 16. Juli 2015

In England und den USA gibt es die schöne Tradition. Reden mit Scherzen zu würzen.
Die Scherze dürfen ruhig frech und ein wenig anzüglich sein.

Als der Nobelpreisträger Sir Tim Hunt in Südkorea vor jungen Wissenschaftlern gesprochen hat, begann er so:
„Es ist seltsam, dass ein chauvinistisches Monster, wie ich, gefragt wurde, vor Wissenschaftlerinnen zu sprechen. Lassen sie mich von meinen Problemen mit Frauen erzählen. Drei Dinge passieren, wenn sie im Labor sind:
Du verliebst dich in sie, sie verlieben sich in Dich, und wenn du sie kritisierst, dann fangen sie an zu heulen. Vielleicht sollten wir getrennte Labore für Männer und Frauen einrichten? Spaß beiseite, ich bin beeindruckt von der wirtschaftlichen Entwicklung Koreas. Und Wissenschaftlerinnen spielen dabei zweifellos eine wichtige Rolle.
Wissenschaft braucht Frauen, und sie sollten Wissenschaft betreiben trotz all der Hindernisse und solcher Monster wie mir."

Daraufhin brauch ein Shitstorm los wegen Sexismus.
Hunt wurde gezwungen als Wissenschaftler zurückzutreten, auch aus der Royal Society wurde er ausgestoßen.

Es hat ihm nichts genützt, dass er sich entschuldigt hat.

Als der Londoner Bürgermeister Boris Johnson sich vor ihn stellte und den „unerbittlichen Moloch politische Korrektheit“ anprangerte, wurde auch Johnson sofort bedroht.
Eine Abgeordnete sagte: „Johnson macht sich schuldig im Sinne des Antidiskriminierungsgesetzes.“

Hunt arbeitete übrigens in der Zellforschung, seine Forschungsergebnisse retten vielleicht Tausenden von krebskranken Frauen das Leben.

Jetzt ist er erledigt, Berufsverbot, und kann niemanden mehr retten.

Mich wundert, dass keiner die Parallelen zwischen diesem Fall und den Anschlägen auf Charlie Hebdo gesehen hat.
Natürlich ist es ein Unterschied, ob man Leute erschießt oder ob man sie nur beruflich vernichtet. Aber in beiden Fällen geht es darum, dass Menschen es nicht ertragen, wenn über etwas Scherze* gemacht wird, das sie für unantastbar halten.
Und in beiden Fällen wird mit äußerster Unbarmherzigkeit vorgegangen, um ein Klima der Angst zu schaffen.
Und die Akteure sind nicht „der“ Islam oder „der“ Feminismus, sondern radikale Gruppen.

Nein, noch deutlicher ist vielleicht die Parallele zum Amerika der McCarthy-Ära, als auf alles Linke eine Hexenjagd veranstaltet wurde und als jeder zum Kommunisten gestempelt wurde, der sich mit einem Buch von Bert Brecht erwischen ließ.

Warum gibt es gegen eine so offensichtliche Ungerechtigkeit wie im Fall Hunt in den Medien keinen sogenannten Aufschrei?

Der Fall berührt ja den Kern unseres Berufes, die Freiheit des Wortes.

Und dabei spielt es keine Rolle, ob man den Scherz von Hunt für dumm oder misslungen hält. Man kann nicht sagen, in Zukunft sind nur noch gute Witze erlaubt, schlechte sind verboten.

Wenn falsche Meinungen oder falsche Witze in Zukunft den sofortigen Jobverlust zur Folge haben, dann gibt es für freie Medien keine Basis mehr.

In der Zeit wird über die Glaubwürdigkeitskrise der Medien diskutiert. Ich glaube, diese Krise hängt auch mit solchen Fällen zusammen.

Wenn wieder mal ein Shitstorm tobt, dann heulen zu viele von uns mit den Wölfen, statt den Bedrängten beizustehen, unabhängig davon, ob man ihre Ansicht teilt oder nicht.

Wir verteidigen unsere Werte nicht, wir haben die Hosen voll, aber ich vermute, dass die meisten unserer Leserinnen und Leser etwas mehr Mut von uns erwarten.

Der Forscher Hunt, dem die Menschheit manches verdankt, ist erledigt.
Wer ist der oder die Nächste?
Ende des Artikels
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* Es war kein Scherz! Hunt hat nur die Wahrheit gesagt!!!

Welcher dieser Antidiskriminierungsbeauftragten will sich im Nachhein sagen lassen, dass sie vorschnell und unüberlegt gehandelt haben mit der extremsten alles Auswirkungen: Der Diskriminierung von Tim Hunt?

Wer schützt uns von Antidiskriminierungsbeauftragten und dem Antidiskriminierungsgesetz?

Sollen/wollen wir uns von Antidiskriminierungsbeauftragten auch noch das "Wahrheit sagen" verbieten lassen?

Nur, was kann man anders von Antidiskriminierungsbeauftragten erwarten?

Ich denke, da sind diese schwer überfordert!!! - denn unsere "wissenwiedergebenden" Philosophen sind auch nicht in der Lage hier Klarheit (durch DENKEN und NACHDENKEN) zu schaffen.


Deshalb noch mal mein Appell an die Philosophen: Fangt endlich an zu DENKEN !!!!!!!!!!!


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Viele Menschen verwechseln ...

Viele Menschen verwechseln DENKEN mit ... Viele Menschen verwechseln DENKEN mit dem Vergleichen, Zuordnen und Wiedergeben von Wissen. Spruch von Ulrich H. Rose vom 14.01.2012


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Stets sorge, dass das Volk ...

Spruch von Laotse zum Volk und Wissenden ... Stets sorge, dass das Volk ohne Wissen und Wunsch sei. Und sorge zugleich, dass die Wissenden nicht zu handeln wagen.


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Nur, wer sorgt sich heutzutage darum, dass die Wissenden nicht handeln?
Keiner, noch nicht mal die Philosophen, denn sie sitzen,
wie alle anderen Wissenden / Gescheiten an den Schalthebeln der Macht!

In der Quintessenz kann man aus Laotse's Satz Ähnliches herauslesen, wie bei mir:
Die Wissenden, die Wissenwiedergeber, vor ALLEM die Philosophen sollten mal zum DenKen anfangen!!!


Wer sonst, als nur die Wissenden selbst,
können und müssen sich in Ihrem Handeln einschränken,
damit die extreme Ungleichheit auf dieser Erde abgeschafft wird.

Also, liebe Philosophen, fangt endlich mit dem DenKen an.
In meinen Domains www.Definition-Bewusstsein.de, www.Definition-Intelligenz und im Erkenntnis-Reich.de
wird von mir am meisten über das DenKen geschrieben.


Das hat seinen Grund!

Denn das DenKen ist die Voraussetzung für die Intelligenz, für intelligentes Verhalten.



Im Zusammenhang mit den Stichworten "DenKen" und "der Logik" zeige ich anhand der Forschungsergebnisse der 3 Psychologie-Professoren: Daniel Kahneman, Philip E. Tetlock und Paul Everett Meehl, dass besonders die Wissenden / die Gescheiten unter uns "Den blinden Fleck beim Denken" haben.

Philip E. Tetlock sagte u. a.:
Experten sind geblendet von ihrer Brillanz und hassen es, danebenzuliegen.
Nicht ihre Überzeugungen, sondern ihre Art zu denken, führt sie in die Irre.


Und äußerst wichtig wäre es für Psychologen, Soziologen, Philologen und Philosophen sich das erste Drittel des Buches "Schnelles Denken, langsames Denken" von Daniel Kahneman aufmerksam durchzulesen, um mehr über sich, über die eigenen Unzulänglichkeiten zu erfahren.

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Appell an alle Philosophen:

Appell an alle Philosophen:


Ihr seit doch die Gescheiten,
denn ich bin bestimmt aus Eurer Sicht der Dumme, der Idiot.

Gehen wir mal davon aus, dass ich der Dumme, der Idiot bin.
Dann wäre es trotzdem zwingend notwendig,
dass ihr Philosophen zu DenKen beginnt,
und Ihr Euch den Missständen dieser Welt mehr annehmt!!!

Wenn Ihr das nicht versteht, die Vorarbeit dafür,
damit Ihr diesen Aufruf ernst nehmt, die habe ich schon geleistet:
Seht Euch bitte die Nr. 185 an "
Das Denken in den Epochen" und
vor ALLEM die Nr. 159 "
Der Rückgang der Philosophie hat folgende Ursachen" an,
denn dort, in der Nr. 159 werdet Ihr feststellen,
dass viele, notleidende Menschen von Euch Hilfe erwarten.

Helft ihnen - denKt nach - und vergesst es dümmliche Fragen zu stellen ohne Antworten zu geben - gebt Antworten!

Wenn ihr diesen Aufruf immer noch nicht verstehen wollt, dann lest Euch die Nr. 246 durch = Das nicht antworten (können) von Martha Nussbaum, Professorin an der Uni in Chicago. auf die Frage „Was ist Gerechtigkeit“


Dazu ein passender und zutreffender Spruch von Dieter Vollmuth, ein IST-Zustand zu den Philosophen:
Philosophen sind noch nicht einmal Suchende ...

Philosophen sind noch nicht einmal Suchende ...

Spruch von Dieter Vollmuth zu Philosophen .. Philosophen sind noch nicht einmal Suchende, denn sie wissen ja gar nicht, dass sie nichts wissen. Erst dann, wenn sie das wüssten und spürten, dass mit ihnen etwas nicht stimmt und aktiv versuchten, die Wahrheit herauszufinden - erst dann könnte man von Suchenden sprechen.


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Die Philosophen versuchen Lösungen zu erdenken

Spruch von Dieter Vollmuth zu Philosophen .. Die Philosophen versuchen Lösungen zu erdenken, die sie gar nicht erdenken brauchen, weil es zu jedem Problem die logische Lösung gibt. Das Problem und die Lösung - auch wenn sie zeitlich getrennt sind - gehören immer zusammen. Deshalb ist die logische Lösung bereits im Problem enthalten. Nur wenn man den Fokus auf das Problem richtet und sich dabei festbeißt und verspannt, kann man die Lösung nicht sehen. Denn, um die logische Lösung zu erkennen, müsste man sich nur entspannen und den Blick sich weiten lassen. Vom 10.08.2015


weise Worte von Dieter Vollmuth
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Die Philosophen müssen sich ...

Die Philosophen müssen sich ... Die Philosophen müssen sich dem logischen Denken widmen und nicht dem Wissen. Spruch von Ulrich H. Rose vom 02.12.2016


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Die Philosophen sind auf der Suche ...

Die Philosophen sind auf der Suche ... Die Philosophen sind auf der Suche nach Weisheit, sie sind Suchende - nicht Wissende. Spruch von Ulrich H. Rose vom 12.01.2015


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Die Philosophen versuchten in den ...

Die Philosophen versuchten in den letzten 2500 ... Die Philosophen versuchten in den letzten 2500 Jahren auf unterschiedlichste Weise die Logik zu erklären. Das geht nicht, da die Logik in sich logisch ist und nicht besser erklärt werden kann, als mit Logos und der Weisheit selbst! Spruch von Ulrich H. Rose vom 25.01.2015

Warum die Logik nicht erklärt werden kann, das entdeckte ich erst sehr spät mit 64 Jahren am 15.06.2015.
Die Gedanken dazu findest Du in den Erkenntnissen (linker Balken), oder hier: "Vollkommene Begriffe"
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Ich brauche nicht zu betonen, ...

Spruch von Albert Einstein zu Wahrheit und Wissen Ich brauche nicht zu betonen, wie sehr ich alles Streben nach Wahrheit und Wissen achte und schätze. Aber ich glaube nicht, dass der Mangel an moralischen und ethischen Werten durch rein intellektuelle Bemühungen aufgewogen werden kann.


Dann strengt Euch mal an Ihr Intellektuellen und beweist Albert Einstein das Gegenteil!
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Philosophie ist die Lehre vom Mut Fragen ...

Philosophie ist die Lehre vom Mut ... Philosophie ist die Lehre vom Mut Fragen ehrlich zu beantworten. Spruch von Ulrich H. Rose vom 02.12.2016

Philosophie ist die Lehre vom Mut Fragen ehrlich zu beantworten und nicht nur Fragen zu stellen, wie es Richard David Precht im Artikel "Daten essen Seele auf"* (Ein typischer Precht-Titel) viel zu häufig tut - ohne Antworten zu geben.
* "Daten essen Seele auf" in DIE ZEIT vom 26.01.2017.

Solch einen Scharlatan, wie Richard David Precht, den sollte man nicht als Philosophen bezeichnen.

Mein Vorschlag: Rhetorischer Quatschkopf Richard David Precht.

Die Abkürzung: Rhetoof Richard David Precht.
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Daten essen Seele auf

Daten essen Seele auf in DIE ZEIT vom 26.01.2017

von Richard David Precht und Manfred Broy

Die Digitalisierung wird zur vierten industriellen Revolution. Doch es fehlt eine gesellschaftspolitische Antwort, kritisieren ein Informatiker und ein Philosoph.

Zwischenbemerkung: Alle Fragen sind hier fett hervorgehoben.

Was geschieht, wenn man Wirklichkeit gewinnt und Traum verliert?
Wenn die Mathematik all jene Leute ruiniert, »die von der Seele etwas verstehen müssen, weil sie als Geistliche, Historiker und Künstler gute Einkünfte daraus beziehen?« Wenn die Mathematik den »Menschen zum Herren der Erde, aber zum Sklaven der Maschine macht«?

Es ist ein Ingenieur, der diese Fragen stellt, ein aufrichtiger Bewunderer der Mathematik. Der österreichische Schriftsteller Robert Musil bringt mehrere Tausend Seiten zu Papier, um zu beschreiben, was die Revolution der Technik mit dem Seelenleben der Menschen macht.
Verwandelt sie uns, wie der Titel seines Romans nahelegt, in Männer (und Frauen) »ohne Eigenschaften«?

Musils Zeit ist geprägt von einer Revolution, die man die »zweite industrielle Revolution« nennt. Heute, neunzig Jahre später, stehen wir am Anfang der vierten industriellen Revolution. Die Digitalisierung ist die tiefgreifendste Veränderung aller Lebensbereiche in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts. Und wieder ist es Technik, die sie auslöst. Was wird sie mit unserem Seelenleben machen? Und was mit unserem Zusammenleben?

Was ist ein Recht auf Arbeit wert, wenn es für Millionen keine Arbeit mehr gibt?

In den Tiefen des Netzes, in sogenannten Zukunftsinstituten, in den Internet-Start-ups, selten an Universitäten, entstehen Zukunftsbilder, genauer: Schnipsel von Zukunftsbildern. Ausschnitte, Aufrisse – keine Gemälde. Es gibt kein positives Zukunftsszenario für die Digitalisierung unserer Gesellschaft. Gewiss, die Großstädte könnten grüner werden. Die Medizin gewinnt an Präzision. Ältere Menschen bekommen einen Roboter als Haushaltshilfe und Haustier in einem – aber all das ist keine gesellschaftliche Vision.

Eine verbreitete große Sorge um die Grundrechte hat inzwischen ihren Ausdruck im Bürgerprojekt der »Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union« gefunden. Über Grundrechte nachzudenken ist sicher richtig. Ebenso richtig ist, dass der Kampf um Rechte nur noch zweitrangig zwischen Staat und Bürgern ausgefochten werden muss. Zwar gibt die Digitalisierung autoritären Staaten Mittel der Überwachung an die Hand, die über Orwells Visionen weit hinausgehen. Gegenwärtig sind Grundrechte aber weniger durch den Staat als durch die Internetwirtschaft gefährdet. Ja, inzwischen ist auch die Rolle des Staates selbst nicht mehr ungefährdet.
Wie setzen Staaten sich gegen multinationale Großkonzerne durch, deren Forschungs- und Investitionsbudgets die Etats kleinerer Nationen übertreffen? Worum es jetzt vor allem geht, ist eine ökonomisch geprägte Machtfrage:
Wer setzt seine Zukunftsvorstellungen durch? Und damit geht es um die Antwort auf die Frage: Wie wollen wir leben?«

Um sie zu beantworten, muss man überhaupt erst eine positive Zukunftsvorstellung haben. In dieser Hinsicht treibt uns, einen Informatiker und einen Philosophen, große Sorge um. Jede technische Revolution hat in den Ländern des Westens langfristig den Lebensstandard der meisten erhöht und ihr Leben komfortabler gemacht. Doch auf dem Weg dorthin gab es verheerende Nebenfolgen – die Kinder, die in den Kohleschächten Englands ihre Kindheit und oft ihr Leben verloren; die lichtlosen Berliner Hinterhofwohnungen des 19. Jahrhunderts voller tuberkulosekranker Menschen; das Fehlen von Unfall- und Krankenversicherungen für in der Großstadt Gestrandete, deren Eltern noch Bauern waren. Nicht weniger dramatisch die Folgen der zweiten industriellen Revolution: Hochhäuser, Elektrifizierung und motorisierter Straßenverkehr mochten der Moderne ihren atemlosen Takt vorgeben. Aber sie befeuerten zugleich Abwehrbewegungen und nationalistischen Hass, die in zwei Weltkriegen eskalierten.

Einzig die dritte, die mikroelektronische Revolution der 1970er und 1980er Jahre ging vergleichsweise glimpflich über die Bühne. Doch die vierte wird, so viel scheint gewiss, erhebliche Ausschläge auf der Richterskala verzeichnen. Denn letztlich geht die digitale Revolution weit über die Industrie hinaus. Bislang redeten wir von der Revolution der Produktionsmaschinen. Die digitale Revolution aber ist die Revolution der Informationsmaschinen. Durchaus möglich, dass man sie einst vor allem mit der ersten industriellen Revolution vergleichen wird.
Wie diese, so wird auch die Digitalisierung heute primär von wirtschaftlichen Interessen getrieben. Doch wird sie automatisch allen zugutekommen?

Sicher, man kann auf den US-amerikanischen Nobelpreisträger Robert Solow verweisen, dem zufolge der technische Fortschritt stets Produktivitätssteigerung ermöglicht und mehr Arbeitsplätze geschaffen als vernichtet hat. Doch das Solow-Modell ist kein Naturgesetz. Kein Zweifel, dass die Digitalisierung die Produktivität gewaltig beflügeln wird. Doch was ist, wenn sie dafür immer weniger Menschen braucht, wie eine große Studie der Universität Oxford zur Zukunft der Arbeit nahelegt?
Etwa die Hälfte aller heutigen Arbeitsplätze in der westlichen Welt könnten schon 2030 nicht mehr existieren.

Die Digitalisierung – und das unterscheidet sie von früheren industriellen Revolutionen – erobert im ersten Schritt kein neues Terrain, sondern sie macht Bestehendes effektiver. In einem zweiten Schritt jedoch zerstört sie vorgefundene Strukturen und ersetzt sie durch Neues – im Guten wie im Schlechten.
Was könnten ihre ökonomischen Auswirkungen sein?
Die bisherige Entwicklung zeigt, dass die Digitalisierung vor allem als Verstärker fungiert. Sie verstärkt Armut und Reichtum gleichermaßen. Damit würde eine ungebremste Digitalisierung vor allem zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. Die Teilung der Mittelschicht in eine obere und eine untere bietet schon heute viel Anlass zu Sorge und Unruhe. Wenn unsere Demokratie aber bereits vor dem großen digitalen Sturm eine Zerreißprobe erlebt, wie wird es dann in wenigen Jahren um sie stehen, wenn erst Banken und Versicherungen, dann die Automobilindustrie und ihre Zulieferfirmen Hunderttausende Mitarbeiter entlassen? Fast ein Jahrhundert hat es gebraucht, bis der ausgebeutete Proletarier des 19. Jahrhunderts zum abgesicherten Arbeiter wurde.
Wollen wir uns im 21. Jahrhundert auf ein erneutes soziales Desaster einlassen?
Wer die Politik der Bundesregierung betrachtet, fahndet bisher vergeblich nach guten Ideen.

Das Selbstwertgefühl von Millionen Menschen wird von den neuen Entwicklungen betroffen. Noch definieren sie ihre Leistungsfähigkeit als Tüchtigkeit im Sinne einer Arbeitsethik der Strebsamkeit.
Doch was ist, wenn irgendwann für vielleicht die Hälfte der Bevölkerung keine Arbeit mehr existiert – jedenfalls keine, für die jemand Lohn in Form von Geld zahlt?
Und wie kann man den Sozialstaat an die Arbeitsleistung der vielen binden, wenn die vielen irgendwann in der Minderheit sind?
Werden wir ein Grundeinkommen für alle zahlen? Und ist es wirklich unser Ziel, einen Teil der Bevölkerung als nicht mehr benötigt zu brandmarken und über die Finanzierung des Existenzminimums ruhigzustellen?

Die bereits erwähnte Digital-Charta legt ein »Recht auf Arbeit« fest. Aber welchen Wert hat ein solches Recht, wenn es für Millionen Menschen schlichtweg keine Arbeit mehr gibt?
Und kann eine Charta festschreiben, dass unsere Lohnarbeitsgesellschaft auf bekannte Weise ewig fortbestehen soll?

Fragen wie diese zeigen in aller Deutlichkeit, dass die juristischen Bestimmungen nicht den Rahmen vorgeben können, in den man das sich rasant verändernde Leben fassen kann.

Deshalb hilft nur – und so sehen das die Autoren der Charta ja auch –, dass eine laute und lebhafte Debatte geführt wird: jetzt, hier und überall! Dass wir Parteien dazu nötigen, mit Visionen der zukünftigen Gesellschaft in Wahlkämpfe zu ziehen. Es ist richtig, dass wir für jeden wirtschaftlichen Bereich Spezialisten haben, die die Szenarien der Digitalisierung für einzelne Branchen hochrechnen. Aber eben bloß solche Spezialisten!

Gefährlich ist die Lage nicht nur, weil sich unsere Ökonomie fundamental verändert. Trotz eines beispiellosen Wohlstands fehlt unserer Zeit jeder Optimismus. Der Firmenchef, der seine Mitarbeiter mit flammenden Worten auf die digitale Zukunft einschwört, glaubt schon nach dem zweiten Glas Wein selbst nicht mehr so recht daran, dass alles gut oder gar besser wird.

Noch geringer als das Vertrauen in die zukünftigen Märkte ist dasjenige in die Politik. Wo früher Visionäre die Westintegration und die Ostpolitik vorantrieben, reparieren Detailarbeiter, was andere kaputt gemacht haben, kommentieren, was die Massenmedien bewegt – eine solche Politik formuliert keine Zukunftsbilder. Und das in einer Zeit, in der viele der vierten industriellen Revolution nicht nur aus ökonomischen, sondern auch aus psychologischen Erwägungen mit großer Skepsis begegnen:
Macht die Digitalisierung die Welt nicht arm und leer – leer an Sinn, Arbeit, Erfahrung und Gefühl? Vernichtet sie nicht den Raum der Sozialnormen zugunsten der Marktnormen, wenn man für alles bezahlen muss, selbst fürs Flirten, das bei Parship kostet, im Leben aber nicht?
Und was wird in einer Welt künstlicher Intelligenz mit jenen grundlegenden Erfahrungen, die Sozialpsychologen »Selbstwirksamkeit« nennen: dem sinnstiftenden Gefühl, in einer Sache vorzukommen, weil man sie selbst gestaltet hat?

So viele Fragen, so wenig gute Antworten
.

Wie wenig thematisiert wird da, dass die Gelegenheit, einen neuen Gesellschaftsvertrag zu schließen, nie so günstig ist wie in den Zeiten eines ökonomischen Umbruchs?

Warum entwerfen wir kein positives Zukunftsszenario?
Warum zeigen wir nicht, wie aufgrund der Möglichkeiten der Digitalisierung eine neue Form der Gesellschaft, Wirtschaft und Lebensführung entstehen kann?
Warum fallen uns zum ungeheuren Potenzial der Digitalisierung nur so viele Bedenken ein?

Warum sehen wir nicht, dass sie eine Gesellschafts- und Wirtschaftsform schaffen könnte, die Menschen von oft unwürdigen Arbeiten befreit?
Warum erschließen wir die fantastischen Möglichkeiten digitaler Technologie nur aus dem Blickwinkel des wirtschaftlichen Wettbewerbs, statt als Möglichkeit, Menschsein in ganz neuen Formen zu gestalten?

Dass der Wert des Menschen abhängig ist von seiner Arbeitsleistung gegen Geld ist keine anthropologische Konstante. Es ist ein englisches Konzept des 17. Jahrhunderts. Über Jahrtausende kannten Gesellschaften andere Tugenden und soziale Distinktionen.
Warum sollten wir nicht auch zu neuen Tugendbegriffen finden?

All das schafft Freiräume, die Kreativität und soziale Verantwortung ermöglichen. Wirtschaftlicher Fortschritt und Erfolg mit einem positiven Lebensentwurf fallen heute oft genug auseinander. Doch dieses »und« muss sie in Zukunft vielleicht kaum noch trennen. Schon jetzt sprießen neue Lebensformen aus dem gut gedüngten Boden der alten Mittelschicht. Digital Natives, die ihr Auto teilen und ihren Dachgarten als Urban Farmer bewirtschaften:
Folklore für Wohlhabende – oder die gesellschaftliche Zukunft?
Die Frage entscheidet sich politisch. Denn der Umbau zum Guten wird nicht von allein geschehen. Keine ökonomische Logik produziert aus sich heraus ein menschenwürdiges Leben. Die Demokratisierung von Lebenschancen ist eine politische Aufgabe. Geschieht nichts, könnten auch jene Szenarien Wirklichkeit werden, die nur noch Daten-Monopolisten und ausgebeutete Auktionäre der eigenen Arbeitskraft kennen.

Eben deshalb braucht die Gesellschaft ein positives Zukunftsbild. Nur konkrete Visionen geben der Politik eine Agenda an die Hand, was sie fordern und fördern soll – in der Wirtschaft, in der Bildungs- und in der Arbeitsmarktpolitik. Noch scheinen die Parteien nicht zu erkennen, dass es an ihnen liegt, ob die Digitalisierung die Welt besser macht oder schlechter.

Wir wollen, dass eine Diskussion in Gang kommt, die über eine aus berechtigter Sorge geborene Charta hinausgeht. Eine Diskussion, in der Menschen wieder Hoffnung gewinnen. Wir fordern eine Politik, die sich wieder auf ihre eigentliche Aufgabe besinnt, die Zukunft der Menschen zu gestalten.

Im Kern sind folgende Fragen zu beantworten:

1.) Wie können die Veränderungen in Folge der digitalen Transformation in der Arbeitswelt so genutzt werden, dass sich stabile und menschliche Bedingungen ergeben?

2.) Wie kann das enorme Potenzial digitaler Technik gebändigt werden, sodass es einer Weiterentwicklung intellektueller Fähigkeiten dient?

3.) Wie können – im Sinne der Digital-Charta – die neuen Möglichkeiten in Hinblick auf das Sammeln und Auswerten von Daten so gestaltet werden, dass zentrale Werte der Menschenwürde erhalten bleiben?

Die Zukunft in einer digitalisierten Welt muss mehr sein als nur Effizienzgewinn und Monopolisierung um jeden Preis. Bislang hat das ökonomische Effizienzdenken immer nur die Voraussetzungen geschaffen für ein besseres Leben vieler. Umgesetzt hat es die Politik, oft nur auf massiven Druck hin.
Doch ist das Ergebnis für Hunderte Millionen Menschen – inzwischen nicht nur in der westlichen Welt – nicht äußerst beachtlich?
Im vorindustrialisierten frühen 19. Jahrhundert verhungerten in Mitteleuropa noch Hunderttausende Bauern.
Eine bessere Zeit?
Und wer wird in hundert Jahren den langweiligen Bürojobs hinterhertrauern, die jetzt verloren gehen?
Oder dem stinkenden Straßenverkehr?

Die Digitalisierung wird sich fortsetzen, in rasendem Tempo. Man kann sie nicht aufhalten, nur gestalten. Sie wird unser Leben nicht einfacher machen. Aber sie könnte die Zukunft lebenswert werden lassen.
Scheitern oder Gelingen – das ist keine technische, sondern eine politische Frage. Es liegt an uns.

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Und? Wieviele Fragen sind beantwortet worden? Eine?
Ich denke, die fast richtige Antwort ist im Text (ca. in der Mitte) enthalten:
"So viele Fragen, so wenig gute Antworten."

Ich stelle fest: So viele Fragen - so gut, wie keine Antworten.

Ein trauriges Armutszeugnis, welches sich Precht hier selbst ausstellt!
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Deshalb lieber noch mal:

Philosophie ist die Lehre vom Mut Fragen ...

Philosophie ist die Lehre vom Mut ... Philosophie ist die Lehre vom Mut Fragen ehrlich zu beantworten. Spruch von Ulrich H. Rose vom 02.12.2016

Schickt solche Scharlatane, wie Precht, in die Wüste!
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Nur, damit Du nicht meinst, ich habe mich auf nur Precht eingeschossen.
Mittlerweile stelle ich unseren Vorzeigephilosophen Peter Sloterdijk auf eine Stufe mit unserem Schönwetterphilosophen Precht.
Schau Dir mal die Nr. 337 "Peter Sloterdijk - armes Menschlein" an.

Meine Beschreibung dieser Philosophen, die mir dazu einfiel: "Denktote Denkelite"

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Nachfolgend eine Karikatur über das Einschreiben von ausländischen Studenten an Unis, die kaum Deutsch sprechen. DIE ZEIT 23.03.2017, unter CHANCEN Seite 65, Von Marina Adams und Philipp Oswald.
Überschrift: Ohne Worte.
"Dort, bei den Philosophie-Studenten, da weiß eh niemand, wovon er spricht."

Philosophen an der Uni einschreiben DIE ZEIT

Da hat scheinbar Jemand eine ähnliche Meinung, wie ich. Sieh Dir dazu die Hermeneutik an!

Nachtrag am 20.05.2017:
Du hast es geschafft, Du hast Dich bis zum Ende hier durchgearbeitet. Alle Achtung!
Und? - hast Du etwas verstanden?

Was hast Du verstanden? Richtig - Du sollst mit dem DenKen beginnen, damit sich in Dir intelligentes Verhalten entwickelt bis hin zur Intelligenz!

Wenn Du von Dir meinst denKen zu können, dann möchte ich Dich auf den tiefschürfensten Beitrag hier im Erkenntnis-Reich.de hinweisen in "Über das DenKen". Dort gibt es die Abhandlung über "Betrug und Selbstbetrug"
In "Betrug und Selbstbetrug" fasse ich unter anderem 2 Beiträge aus Definition-Bewusstsein, die Nr. 338 und 341 zusammen und verlinke mit "Andauernder Wahnsinn Glaube", "Warum gerade Donald Trump?" und "Fake News".
In den beiden, im Farbton grün hervorgehobenen Abschnitten, wirst Du etwas lesen, was "Den Blinden Fleck beim Denken" noch weiter umfasst. Ausformuliert habe ich das noch nicht, da erst am 18.05.2017 = vor 2 Tagen geschrieben.
Kannst Du die Tragweite meiner Gedanken erfassen?
Kannst Du begreifen, was mit uns Menschen los ist?
Kannst Du verstehen, was mit Dir - als Philosoph - los ist?

Wenn Du auch noch begreifst, was aktuell auf dieser Welt passiert mit dem Eintritt in das "digitale Zeitalter", dann könntest Du Dich evtl. auch mit meiner Zukunftsvision anfreunden, dass wie Menschen bald nichts mehr zu sagen haben werden! Siehe "Die Zukunft der Menschheit"

Wenn Du dann auch noch weißt, was aktuell in China abläuft, um den "neuen braven Menschen" mittels eines digitalen Punktesystems zu formen, dann dürfte Dir vielleicht klar werden, dass "Der blinde Fleck beim Denken" sofort in den Schulen gelehrt werden muss, damit wenigsten die Intellektuellen zu begreifen beginnen, welche unbewusst herumlaufende Streubomben sie sind. Glaubst Du allen Ernstes, dass der sich "neue brave Mensch" durch ein digitales Punktesystem formen lässt? O.k., wenn den Menschen gleichzeitig ein "Antiaggressions-Chip" eingepflanzt wird, dann könnte das funktionieren.
Stichworte zu dem Pilotprojekt in China: Stadt Rongcheng. Prof. Zhang Zheng.


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