Generell gilt:
Das "freie Denken" ist ein eigenständiger Prozess des Gehirns, der erlernt werden muss.


Wer zu viel Wissen im Gehirn gespeichert hat, der neigt stark dazu dieses Wissen vergleichend einzusetzen und zu werten, anstatt zu denken.

Wer zu wenig Wissen im Gehirn gespeichert hat, der neigt dazu, zu oberflächlich zu sein und der wird evtl. denken können, nur nachdenken und vor allem, die nächste Stufe, dass Überdenken wird kaum bis nicht möglich sein.
siehe dazu auch "Die 6 Möglichkeiten des Denkens" in Erkenntnisse 2. Zusammenhang von Intelligenz und Denken.

Wem es zu gut geht, der braucht nicht mehr zu denken und der tut es dann auch nicht.
Dazu ein Spruch von mir vom 24.03.2008:

Wenn es den Menschen gut geht, dann werden sie geistig träge.
Wenn es den Menschen schlecht geht, dann sind sie geistig rege.



Vielleicht ahnt schon der eine oder andere, dass "Das DenKen" nicht für Jedermann ist.

Denken geht mit Anstregung einher und jede Art von Anstrengung ist von Natur aus mit so wenig, wie möglich Aufwand/Energie verbunden.
Laut den Gehirnforschern verbraucht das Gehirn ca. 20% der Gesamt-Energie.
Jetzt ist noch zu unterscheiden, ob das Denken schnell abläuft, das bedeutet, es wird wenig Energie verbraucht, oder ob das Denken langsam abläuft. Nur letzteres Denken, das langsame Denken verbraucht die 20%.

Nun zum schnellen Denken, welches von der Ervolution vorgesehen ist, denn langsames Denken würde hier nur schaden: Es geht hier um schnell ablaufende Prozesse im Gehirn, die über viele Wiederholungen antrainiert und optimiert wurden. Diese schnell ablaufenden Prozesse dienen zur Lebenserhaltung und zum Erlangung von Befriedigung. Beispiel: Wenn das Essen "wegläuft", dann verhungert derjenige, der zu langsam denkt.

Lebenserhaltung = Essen, Trinken, Vermehren, Schlafen,
Befriedigung = Sex, Geld, Macht,

Diese Defizite zur Lebenserhaltung und Befriedigung werden vom Körper an das Gehirn übermittelt.
Das Stammhirn* erzeugt die Wünsche und delegiert diese Wünsche an das Großhirn.
Das Großhirn hat sich Strategien angeeignet, d.h. diese erlernt, um die gewünschte Befriedigung für den Körper schnell zu bekommen.
Dieses Abrufen von Strategien - zur Erlangung von Befriedigung - ist kein Denken, es ist nur ein Abrufen von erlernten Programmen.
* Vereinfachung für Stammhirn + Zwischenhirn + Kleinhirn

Das bedeutet, dass der Mensch von der Natur aus auf Energie-Einsparung gepolt ist, und aus diesem Grunde läuft das Denken überwiegend schnell und ernergiesparend ab.
Dann gibt es noch anstrengende Denkprozesse, die ursprünglich von der Natur aus nicht vorgesehen waren.
Lies dazu "über mich". Dort wird der Unterschied von Denken und dem von mir besonders geschriebenen DenKen erklärt.
Dieses DenKen, das verbraucht die 20% der Gesamtenergie und ist dementsprechend anstrengend.

DenKen ist etwas, das mit Anstrengung verbunden ist.
Deshalb kommt das DenKen bei den Menschen nicht so häufig vor.

Ungefähr 4 von 1.000 Menschen können denKen,
das ist jeder 250ste.


ca. 1 Mensch von 250 kann DENKEN.

Dieser Wert passt auch eher zu den über 99% der Menschen, die sich überwiegend leicht täuschen und belügen lassen. Siehe dazu die Trump-Wahl 2016


Das ist nicht viel, dass nur ein Mensch von 250 denKen kann, es spiegelt sich aber in der Gesellschaft wieder.
Ein Hinweis könnte meine Feststellung aus dem Jahr 2011 sein, dass nur ein Philosoph von 10 denKen kann.
Das ist nicht viel, obwohl unsere Philosophen als Denker bezeichnet werden.
Unsere Philosophen sind kaum bis keine Denker, da sie nur Wissenwiedergeber sind.


Einen Hinweis darauf, dass das Mahatma Gandhi wahrscheinlich ähnlich sah, fand ich in einer Aussage von ihm an seinen Freund Anand T. Hingorani:
Du solltest weder denken noch sprechen, noch schreiben, ohne zu überlegen.

Mahatma Gandhi versuchte das "DenKen" mit dem Wort "überlegen" zu differenzieren.
Das ist schwer zu verstehen, denn man könnte sagen: Wer überlegen will, der muss mit dem DenKen beginnen.

Seit ca. 2011 machte ich Unterschiede in meinen Ausführungen der Wörter denken und meinem "DenKen"

Seitdem unterscheide ich zwischen "denken" und "meinem DenKen".

Jetzt werde ich - mit der Zeit - alle Wörter zu "denken" durch "denKen" ersetzen, wenn es das erforderlich macht.

Nach meinen Erkenntnissen vom Januar 2016 kann ca. jeder 250. Mensch denKen.
(Vorher sprach ich ca. jedem 100. Menschen das DenKen zu. Das ist nicht weit weg von jedem 250.)

Nachfolgend eine Übersicht, die zeigt, wo sich das DenKen einsortiert in der Reihe
Glauben - DenKen - Intelligenz - Bewusstsein - Erkenntnisse - Weisheit:

Vom Glauben, Denken bis zur Weisheit:

Vom Glauben über DenKen die Intelligenz ... Vom Glauben über DenKen die Intelligenz, Verstand, Bewusstsein, Vernunft, Liebe, Glück, Wahrheit und Erkenntnissen bis zur Weisheit. Ulrich H. Rose vom 18.03.2017. Einer von 250 kann DenKen. Einer von 100.000 gelangt zur Intelligenz. Einer von 120.000 gelangt zu Verstand. Einer von 200.000 gelangt zu Bewusstsein. Einer von 500.000 gelangt zur Liebe. Einer von 500.000.000 gelangt zur Wahrheit. Einer von 20 Millionen kann NEUES erdenken = Erkenntnisse hervorbringen. Einer von 10 Milliarden gelangt zur Weisheit.

Vertiefend zu der Übersicht empfehle ich Dir, die Bewusstseinsebenen zu lesen.

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Sie dürfen nicht alles glauben ...

Sie dürfen nicht alles glauben, was ... Sie dürfen nicht alles glauben, was sie denken. Heinz Erhardt

Dieser Spruch von Heinz Erhardt soll die Einleitung sein zu weiteren Sprüchen,
die in unregelmäßigen Abständen von mir zum "Denken" hier reingestellt werden.

Warum dieser Spruch "Sie dürfen nicht alles glauben, was sie denken" am Anfang
von weiteren Sprüchen?

- Weil ich damit auf etwas sehr Wichtiges hinweisen möchte.

Insbesondere möchte ich auf Gurdjieffs Regeln verweisen:
Geh immer den Ereignissen nach, die der Rest der Menschheit als mysteriös abtut.
Tu niemals etwas, weil andere es auch tun.
Denke niemals das, was andere denken.
Vertraue nur der eigenen Sicht der Welt, niemals der Sicht, wie sie andere haben.
Und traue auch deiner eigenen Sicht nur einen Moment lang.


Es ist wichtig zu wissen, dass wir Menschen mit unseren derzeitigen Gehirnen manchmal glauben,
das heißt "nicht wissen", was wir manchmal denken und dann dieses auch noch von uns geben.


Das "sehr Wichtige" gliedert sich in 2 Informationen für Dich auf:

1. Es passiert bestimmt jedem Menschen im Leben mehrmals, dass er Etwas von sich gibt,
was er auch meint so gedacht und ausgesprochen zu haben.
Wenn er dann das Glück hat von mehreren* Zuhörern umgeben zu sein, die ihm sagen,
dass er was ganz Anderes gesagt hat, was er meinte und wiederholt vorgab, gesagt zu haben,
dann kann das dazu führen, dass man an sich zweifelt.
Das "an sich zweifeln", das ist falsch.
Es ist besser, wenn man statt dessen nur feststellt,
dass man scheinbar nicht immer "Herr" oder "Frau" seiner Sinne ist
.
* Bei einem Zwiegespräch gelten andere Regeln: Hier ist es auch wahrscheinlich, dass der Zuhörer etwas falsch versteht, oder missversteht, oder etwas falsch gehört hat.

2. Wenn man/frau nicht über die Jahre gelernt hat, dass es zu solchen Sinnestäuschungen,
wie unter 1. beschrieben, kommen kann, dann führt das überwiegend dazu, dass man von sich
total eingenommen ist und meint, dass nur die eigenen Meinung die einzig Richtige ist -
und man seinen vorgetragenen Gedanken glaubt.
Je gescheiter ein Mensch ist, oder meint zu sein, umso manifester ist diese Sinnestäuschung.
Wer das nicht nachvollziehen kann, der sehe sich "Der blinde Fleck beim Denken" an.
oder der lese das Buch von Daniel Kahneman "Schnelles Denken, langsames Denken"


Dem Spruch von Heinz Erhardt möchte ich aus Vorgenanntem noch etwas hinzufügen:

Sie dürfen nicht alles glauben, was sie denken und meinen, ausgesprochen zu haben.

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So ähnlich, wie Daniel Kahneman, nur wesentlich kürzer,
drückte es der deutsche Philologe und Philosoph Manfred Hinrich aus:

Denken ist 80% ...

Denken ist ... Denken ist achzig Prozent Schablone. Spruch von Manfred Hinrich


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Der Rest des schablonenhaften Denkens, das ist schwerste Arbeit.
Bei Daniel Kahneman als "langsames Denken" bezeichnet.
Henry Ford stellte das in ähnlicher Weise fest mit dem Spruch:

Denken ist die schwerste Arbeit ...

Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Daqs ist wahrscheinlich auch der Grund, dass sich so wenige Leute damit beschäftigen. Spruch von Hernry Ford


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Albert Einstein brachte Ähnliches in seinem Spruch auf den Punkt:

Eine neue Art von Denken ...

Eine neue Art von Denken ist notwendig ... Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will. Spruch von Albert Einstein

Damit meinte Albert Einstein, dass wir mit unserem schnellen Denken (nach Daniel Kahneman)
nicht weiterkommen werden. Nur "das langsame Denken", oder mein besonders geschriebenes denKen
bringen uns zu neuen, zu friedlicheren Ufern.
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Ein Mensch, der eigenes Denken hat ...

Ein Mensch, der eigenes Denken hat ... Ein Mensch, der eigenes Denken hat und damit geistig ein Freier ist, ist ihnen etwas Unbequemes und Unheimliches. Spruch von Albert Schweitzer


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Es setzen sich nicht immer die besten Gedanken

Es setzen sich nicht immer die besten ... Es setzen sich nicht immer die besten Gedanken und Ideen durch, sondern die Gedanken und Ideen derjenigen, die sich am besten durchzusetzen wissen. Spruch von Ulrich H. Rose vom 01.09.2010


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Man soll denken lehren, nicht Gedachtes.

Man soll Denken lehren, nicht ... Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. Cornelius Gustav Gurlitt


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Es ist unser Denken ...

Es ist unser Denken, das die Welt ... Es ist unser Denken, das die Welt zerteilt und das, was ursprünglich ganz war, zerstückelt und fragmentiert. David Bohm, amerikanischer Quantenphysiker


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Der Computer arbeitet deshalb ...

Der Computer arbeitet deshalb so schnell ... Der Computer arbeitet deshalb so schnell, weil er nicht denkt. Gabriel Laub


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Die Lüge verhindert das DENKEN

Die Lüge verhindert das DENKEN, denn - Die Lüge verhindert das DENKEN, denn - wenn man DENKEN könnte würde man nicht lügen. Die Wahrheit fördert das DENKEN hin zur Intelligenz. Spruch von Ulrich H. Rose vom 18.08.2014


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Sie alle irrten ...

Sie alle irren Moslems, Christen, Al-Ma`arri Sie alle irren Moslems, Christen, Juden und des Zoroaster Legion. Die Menschheit kennt weltweit nur diese beiden: Den einen, mit Verstand wohl aber ohne Religion, Den andern, religiös, doch ohne Hirnarbeiten. "


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Wer des DENKENS mächtig ist, der ...

Wer des DENKENS mächtig ist, der ... Wer des DENKENS mächtig ist, der braucht keine Definitionen / Interpretationen und schon gar nicht die Hermeneutik. Spruch von Ulrich H. Rose vom 25.01.2017


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Nur der Denkende erlebt sein Leben ...

Nur der Denkende erlebt sein Leben ... Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei. Spruch von Marie von Ebner-Eschenbach


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Die Wahrheit ist zu verstehen

Die Wahrheit ist zu verstehen. Lügen ... Die Wahrheit ist zu verstehen. Lügen musst du glauben. Verstehen bedeutet, sich anzustrengen, da vor dem Verstehen gedacht und nachgedacht werden muss. Wer glaubt, der hat zwei* Gründe dafür: A. Denken und Nachdenken ist zu anstrengend oder B. es kann generell nicht gedacht/nachdacht werden. Wie wunderbar, einfach und leicht ist es zu glauben! * einen dritten Grund gibt es leider nicht. Spruch von Ulrich H. Rose vom 01.02.2017

Dieser Spruch vom 01.02.2017 und der nächste vom 23.02.2017 sind zusammen zu denken!
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Welches Transportmittel ist am verbreitetsten ...

Welches Transportmittel ist am verbreitetsten ... Welches Transportmittel ist am verbreitetsten auf der Erde? Mit weitem Vorsprung ist es der Glaube! Denn, wie sollten sich die vielen Lügen sonst verbreiten? Lügen müssen von den Menschen geglaubt werden, damit sie sich verbreiten können! Spruch von Ulrich H. Rose vom 23.02.2017

Und, hast Du's verstanden?
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Doppelt unlogisch ist es

Doppelt unlogisch ist es, wenn ... Doppelt unlogisch ist es, wenn jemand an seinen Glauben glaubt. Nur, eine andere Möglichkeit zu Glauben gibt es nicht, ob nun doppelt oder einfach. Die Alternative dazu wäre Denken oder Nachdenken, nur das tut sich kaum ein Gläubiger an. Dazu passt mein Gedanke vom 01.02.2017: Die Wahrheit ist zu verstehen. Lügen musst Du glauben. Verstehen bedeutet, sich anzustrengen, da vor dem Verstehen gedacht und nachgedacht werden muss. Wer glaubt, der hat zwei* Gründe dafür: A. Denken und Nachdenken ist zu anstrengend oder B. es kann generell nicht gedacht/nachdacht werden. * einen dritten Grund gibt es leider nicht. Wie wunderbar, einfach und leicht ist es zu glauben! Wieviel Gläubige, die nicht Denken oder Nachdenken wollten, brauchte es in Amerika, um Donald Trump zum 45. US-Präsidenten zu wählen? -> Sehr viele! Spruch von Ulrich H. Rose vom 23.02.2017


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Man soll Denken lehren

Man soll Denken lehren, nicht ... Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. Cornelius Gustav Gurlitt

Lies dazu meinen Aufruf Nr. 7
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Erkenntnisreiches im Erkenntnis-Reich

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