Nr. 298 Ulrich H. Rose vom 17.05.2015

Den Grund zum Schreiben dieser Abhandlung lieferte mir heute, am 14.07.2017 , das "Süddeutsche Zeitung Magazin"

Darin zu finden war ein Interview mit dem Hollywood-Regisseur Christopher Nolan* mit Titelbild und dem Text darunter "Der Sinnestäuscher". * Filme: Memento, The Dark Knight, Inception, Interstellar.

Was mich zum Denken anregte war der Ausspruch von Christopher Nolan zum Schicksal:

Das Schicksal macht keine Unterschiede -
die Guten werden nicht belohnt und die Bösen nicht bestraft.

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Über das Wort "Schicksal" kam ich zum Wort "Zufall" und ich erinnerte mich an meine Begebenheiten beim Gang zum Bäcker am 17.05.2015 und las mir daraufhin die Nr. 298 in Definition-Bewusstsein.de durch.

Hier erst mal diese Nr. 298 vom 17.05.2015 im Farbtob blau hervorgehoben:

Mein Leben war bisher exemplarisch logisch.

Heute früh, am 17.05.2015 ging ich, wie an vielen Tagen zuvor zum Bäcker.

Das Besondere auf diesen Wegen zum Bäcker: Die Gedanken fliegen lassen und NEUES erdenken.
So war es auch heute, nur es passierte etwas gänzlich Neues, etwas Überraschendes.

Die zutreffendste Überschrift zu den damals auftauchenden Gedanken ist:

Außerhalb meines Horizontes


Mein Leben war bisher:
A. - vom Zufall geprägt, oder
B. - deterministisch ablaufend, oder
C. - von einer höheren Macht gesteuert,
so dachte ich heute Nachmittag auf dem Weg zum Bäcker.


Alle 3 Möglichkeiten gefielen mir nicht, weil

a. mein Leben kein Zufall sein kann, denn dazu gibt es einige Beispiele, die das widerlegen. (Zeuge Jehovas bei WG 1986, Autofahrt von Bad Rodach zurück, Olympia-Lotterie, mein Weg zum DENKEN hin, u.s.w.)

b. deterministisch ablaufend, dagegen wehre ich mich, ohne dies hier begründen zu wollen.

c. von einer höheren Macht gesteuert, dagegen wehre ich mich entschieden, da es keine höhere Macht gibt.

Ergänzung am 14.07.2017:
Was damals nicht in der Nr. 298 enthalten war, dass ergänze ich hier, gut 2 Jahre später zum Punkt a.
Vorweg ist noch wichtig für Dich zu wissen, dass ich total ungläubig bin. Der Glaube, jeglicher Glaube, ist eine geistige Störung, von dem ich mich durch DenKen über Jahre befreien konnte.
Nun zum ersten Stichwort "Zeuge Jehovas bei WG 1986": Im Jahr 1985 sagte mir ein Bekannter, dass er am Sonntag in Weiden i. d. Opf. Besuch von einem Zeugen Jehovas bekäme, der ihn kurz zuvor ansprach - wahrscheinlich auf der Straße. Ich fragte diesen Bekannten, ob ich dazu kommen darf, da mich das Gespräch auch interessieren würde. Er stimmte dem zu. Der Zeuge Jehovas, der dann eintraf war ca. 30 Jahre jung und stellte sich und seine Bibel, das Wort Gottes vor, welches richtig und unfehlbar sei. Da hakte ich gleich ein und erklärte, dass dies wahrscheinlich nicht stimmen kann, weil dieses Buch durch Erzählungen von Menschen und durch Weitergabe dieser Erzählungen und Niederschreiben dieser Erzählungen und dem Übersetzen in andere Sprachen immer die Gedanken von Menschen und deren Interpretationen des Gehörten und Gelesenen wiedergeben, ziemlich sicher nicht Gottes Wort ist und dieses Geschriebene nicht in ALLEM richtig sein kann. Dem widersprach der Zeuge Jehovas deutlich. Darauf hin nahm ich seine Bibel, fächerte sie mit dem Daumen durch und bat ihn, an irgend einer Stelle, das Durchfächern durch Stoppen mit seinem Zeigefinger, zu stoppen. Das tat er auch. Und dann wurde es unwahrscheinlich - erst mal für mich, da ich ja immer gerne und höflich mit den Zeugen Jehovas - wie auch noch jetzt im Jahr 2017 - diskutierte und diskutiere. Zuvor und danach konnte ich keinen Zeugen Jehovas von seinem "Irrweg des Glaubens" überzeugen. Dieser 30-jährige tippte doch auf eine Stelle, wo er nach kurzer Diskussion in Erklärungsnot kam und sagte, dass dieser Text nicht stimmen könne. Daraufhin packte er seine Bibel und verschwand.

Das zweite - auch unwahrscheinliche Ereignis ist meine Fahrt mit meiner Familie (Frau + 2 Kinder) - ca. 1980 - nach Bad Rodach in der kalten Jahreszeit übers Wochenende. Nach dem Baden am Samstag in der Therme übernachteten wir in Bad Rodach. Am nächsten Tag, nach dem Frühstück im Hotel, ging es mit dem Auto zurück nach Hause so gegen 10°°. An diesem Morgen hatte es leichten Frost und die Straßen waren sehr glatt. Als wir im Auto saßen - einem gut 1 Jahr altem Auto der gehobenen Mittelklasse*, da stellte ich nach dem Anfahren fest, dass ich nur den 1. und 2. Gang einlegen konnte, die Gänge 3, 4 und 5 ließen sich nicht einlegen. * Dies nur als Info, dass es keinen Schrottkarre war, wo solch ein "die Gänge nicht einlegen können" evtl. vorstellbar wäre
Wir fuhren also mit dem 2. Gang weiter - mit ca. 50 - 60 km/h. Was sahen wir auf der über 200km langen Heinfahrt mit dieser geringen Geschwindigkeit: Unfälle über Unfälle. Ein Unfall, der ist mir heute noch in Erinnerung: Ein Auto stand am Autobahnkreut Bayreuth mittig - in Längsrichtung - auf der Leitplanke.
Nach Hause angekommen, da stellte ich das Auto in die Garage. Am Montagmorgen setzte ich mich ins Auto, um in die Werkstatt zu fahren. Zu meiner Überraschung konnte ich alle Gänge problemlos einlegen. Es gab auch in den nächsten Jahren mit diesem Auto keine Probleme ähnlicher Art.

Die dritte, außergewöhnliche Begebenheit, die passierte mir beim Lottospielen 1976 von Januar bis Juni. Ich suchte über ein halbes Jahr, wieder durch Fächern mit dem Daumen, aus dem Stapel Lottoscheine, den Schein, der mit der aufgedruckten, letzten Zahl, gewinnt. Zuvor hieß diese Zahl "Olympialotterie" (von 1967 bis 1974), die heute "Spiel 77" genannt wird. Von den 25 Ausspielungen in diesem halben Jahr gewann ich 23x mit der letzten Endziffer. Erst im Juni sagte ich zu mir: "Jetzt such doch mal wenigstens 2 richtige Endziffern heraus, da gewinnst Du mehr Geld"! Das Ergebnis: Ich habe seitdem Solches nie mehr erlebt, dass ich zuvor den richtigen Lottoschein mit der richtigen Endziffer raussuchte. Gut, ich gewann immer wieder mal, nur das entspach der Wahrscheinlichkeit.

Das Resümee aus diesen 3 eingentümlichen Begebenheiten, welches ich damals daraus zog: KEINES! Zumindest wehrte ich mich schon damals vehement gegen meine, im Kopf auftauchenden Gedanken, dass sich hier ein höheres Wesen (wie ein Gott) einmischen würde. Ende Ergänzung

Die Begebenheit am 17.05.2017 brachte die Löung!


Als ich diese 3 Möglichkeiten mir immer wieder aufzählte fiel mir erst beim wiederholten Male auf, dass ich als Erstes die Logik anführte. Ich stellte fest, dass ich statt a. (siehe oben) etwas ganz Anderes aussprach, als ich es im Kopf meinte, zu formulieren.

Ich hörte mich sagen, dass mein Leben bisher logisch abgelaufen ist.

Erst nach der vierten Wiederholung hörte ich mir aufmerksam zu, was ich da vor mich hinsagte.
Dann erst begriff ich, was da fortwährend aus mir heraussprudelte.

Ich fand eine Antwort, die außerhalb meines Horizontes lag.

Dann begann ich über diese Antwort nachzudenken und stellte fest, sie ist genial.

UHR vom 17.05.2015 18:40

Das Schicksal macht keine Unterschiede

Das Schicksal macht keine Unterschiede ... Das Schicksal macht keine Unterschiede - die Guten werden nicht belohnt und die Bösen nicht bestraft. Christopher Nolan

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